Unsere Grundhaltung

Wir sind für Sie da!

Wir unterstützen Menschen auf ihrem Weg, mit dem Erlebten umzugehen.
Unabhängig von Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung und Identität, Religion oder Weltanschauung.

Parteilichkeit

Unser Unterstützungsangebot ist „parteilich“, da es die Selbstbestimmung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den Mittelpunkt rückt und sich gegen die gesellschaftliche Toleranz von Gewalt stellt. Die Gewalterfahrungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen werden im Kontext struktureller Gewalt verstanden. Die Folgen sexualisierter Gewalt verstehen wir nicht ausschließlich als krankheitswertige Störung, sondern auch als Bewältigungsversuche und Überlebensstrategien. Deshalb machen wir keine Diagnostik im Sinne des Gesundheitssystems.

Die Ratsuchenden werden von uns als Expert*innen ihrer Lebenssituation wahrgenommen, die ihr Leben aktiv gestalten können. Ihnen wird ein Schutzraum geboten, in dem ihnen mit Respekt und Wertschätzung begegnet wird. Wir sind auf ihrer Seite und respektieren, was sie erleben und fühlen.

Anonymität

Alle Ratsuchenden können, wenn sie möchten, anonym bleiben.

Schweigepflicht

Wir als Berater*innen stehen unter Schweigepflicht, so dass alle sicher sein können, dass nichts Besprochenes an eine dritte Person oder Institution weitergegeben wird. Manchmal haben wir die Verantwortung, Klient*innen oder andere zu schützen. Dies tun wir dann in Absprache mit den Hilfesuchenden.

Zu Supervisionszwecken behalten wir uns vor, in kollegialer und anonymer Form über den Beratungsprozess zu reflektieren, um eine bestmögliche Begleitung zu gewährleisten.

Ausschließlich Beratung für Betroffene*

Aufgrund der konzeptionellen Ausrichtung unserer Arbeit sowie der Ausrichtung unseres Fachwissens bieten wir keine beraterische und/oder therapeutische Arbeit für Täter*innen an. Im Bedarfsfall verweisen wir an andere Fachstellen.

Reflexion der Arbeit und der eigenen Rolle

Wir sind uns bewusst, dass eine professionelle Grundhaltung nie unabhängig ist von persönlichem Erleben der Berater*innen und fortlaufend reflektiert werden muss. Dies gilt auch für das professionelle Verhältnis von Nähe und Distanz in der Beratungsarbeit und die Wirkung der Dynamik von sexualisierter Gewalt auf Berater*innen und das Team der Beratungsstelle.

Regelmäßige Fall- und Teamsupervision sowie die Bereitschaft zur Selbstreflexion sind deshalb Bestandteil der professionellen Grundhaltung in der Beratungsstelle.

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