Aktuelle Nachrichten

Beratungsbedarf steigt weiter an

Wir vermuten, dass die im vergangenen Jahr schon deutlich gestiegenen Beratungsanfragen sich in diesem Jahr nochmals erhöht haben. Insgesamt haben wir im Vorjahr 377 Personen in der Beratungsstelle beraten und 1.335 Personen in der Prävention erreicht. Nicht mitgezählt sind die telefonischen Kontakte.
Noch nie hatten wir eine so volle Warteliste. Die Wartezeit auf einen Beratungsplatz beträgt zurzeit 4-6 Monate. Erstgespräche bieten wir nach wie vor zeitnah zur ersten Kontaktaufnahme an. Krisenintervention ist auch ohne Wartezeit möglich und/oder wir verweisen häufiger an andere Hilfseinrichtungen. In diesem Jahr sind in Nordrhein-Westfalen viele neue Beratungsstellen eingerichtet worden, sodass Betroffene außerhalb von Münster einen größeren Pool an Beratungsstellen zur Auswahl haben.
Die Anzahl der Kriseninterventionen hier in der Beratungsstelle hatte sich in 2021 um 30% erhöht. Beratungsanfragen von Betroffenen um 41%. Anfragen nach Fachberatung hatten sich verdoppelt. Bei den geleisteten Arbeitsstunden war ein Anstieg um 30% zu verzeichnen. Dies erklärt sich aus zusätzlichem Personal und vielen geleisteten Überstunden. Jedoch konnte auch hiermit die Nachfrage nicht gedeckt werden. Wir bemühen uns weiterhin, unserem Versorgungsauftrag gerecht zu werden.

Workshop - Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit

Am 12.12.2022 findet zusammen mit dem Kinderschutzbund Münster ein Workshop zum Thema 'Schutzkonzepte in der Kinder- und Jugendarbeit' im Paritätischen Zentrum in Münster statt. Aktuell sind noch Plätze frei.

Infos & Anmeldung

Schieb den Gedanken nicht weg!

Abbildung eines Kampagnenplakates mit dem Slogan: Geh nicht mit Fremden mit! – Und wenn es gar kein Fremder ist?

Offener Brief an die Münsteraner Stadtgesellschaft

Ein entschiedenes Zeichen gegen Queerfeindlichkeit!

In unserer täglichen Arbeit begegnet uns Gewalt gegen Menschen jeglichen Geschlechts. Unsere Beratungsangebote werden immer häufiger von queeren Menschen angefragt und genutzt. Die Betroffenheit über den gewaltsamen Tod von Malte ist in unserem Team und insbesondere bei unserem queeren Klientel groß. Gerne möchten wir solidarisch sein und nach außen hin ein Zeichen setzen. Deshalb haben wir den Offenen Brief mit unterzeichnet.

 

 

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