Aktuelle Nachrichten

Wie erleben Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend die Corona-Pandemie?

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs veröffentlicht die Ergebnisse einer Online-Befragung zur Situation von betroffenen Menschen. Die Ergebnisse decken sich mit unseren Erfahrungen.

Pressemitteilung der Aufarbeitungskommission vom 11.11.2020

Infos zu Corona und unser Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckungen

Persönliche Beratung ist unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen wieder möglich. Im Eingangsbereich der Beratungsstelle steht Desinfektionsmittel für die Hände.

Bitte tragen Sie beim Betreten des Hauses einen Mund-Nasen-Schutz. Wir öffnen mit Mund-Nasen-Schutz die Tür. Davon machen wir Ausnahmen, wenn wir das vorher miteinander besprochen haben. Am Telefon fragen wir bei der ersten Kontaktaufnahme danach. Im Beratungsraum kann der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden, sobald man Platz genommen hat.

Stellungnahme zum aktuellen Missbrauchsfall in Münster

Der aktuell aufgedeckte Missbrauch von mehreren Jungen durch Täter*innen, die über Deutschland verteilt sein sollen, erschüttert uns als Fachleute sowie Betroffene zutiefst. Die Berichte von unerträglichen Bildern und riesigen Datenmengen rufen starke emotionale Reaktionen hervor, die auf unterschiedliche Arten verarbeitetet werden.

Wir Fachleute aus spezialisierten Beratungsstellen zu sexualisierter Gewalt und aus anderen Beratungsstellen wissen, dass sexualisierte Gewalt kein selten auftauchendes Einzelphänomen ist, sondern täglich passiert, mitten unter uns, in Familien, sozialem Umfeld, Institutionen. Sie passiert unabhängig von Bildungsgrad und sozialer Herkunft, sie betrifft Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeglichen Geschlechts. Wir wissen auch, dass das Gelingen von Schutz und Aufarbeitung abhängig ist von einem komplexen Zusammenspiel struktureller und personeller Faktoren.

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